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Rückblick auf das Jahr 2011
welches wieder ein sehr schwieriges und für die Katzenhilfe Niederrhein sehr
„katzenreiches“ Jahr war.
Es kamen viele Notfälle auf uns zu, wobei meistens auch kranke und sehr
schwache Welpen gefunden wurden und wir leider einige nicht mehr retten
konnten.
Auch gab es 2011 vermehrt Hilferufe bezüglich freilebender Katzen in
Wohnanlagen, auf Reiterhöfen und Firmen- und Parkanlagen. Die Kosten für die
Kastrationen dieser Tiere wurden zum überwiegenden Teil von uns getragen und wir
haben an einigen dieser Plätze anschließend Futterstellen eingerichtet, die auch
unterhalten werden müssen.
Die Zahl der Interessenten, die eine Katze adoptieren möchten, ist immer noch
rückläufig. Was natürlich zwangsläufig dazu führt, dass wir sehr viel weniger
Notfälle aufnehmen können, denn alle unsere Pflegestellen bleiben durchgehend
belegt.
Wenn die Vermittlung der im Augenblick in unserer Obhut befindlichen Katzen
weiterhin so schleppend verläuft, machen wir uns jetzt schon große
Kopfschmerzen, wie es im Frühjahr mit der nächsten Welpenschwemme weitergehen
soll – wir können definitiv nichts mehr aufnehmen.
Finanziell gestaltet sich unsere Tierschutz-Arbeit auch immer schwieriger, da
unsere Haupt-Einnahmequelle, die Trödelmärkte, in diesem Jahr auf Grund des
vielen schlechten Wetters nur sehr wenig Geld in die Kasse gebracht hat – auf
der anderen Seite jedoch enorm hohe Tierarztrechnungen zu bewältigen sind, denn
kaum ein Vermittlungstier kam gesund, kastriert und geimpft in unsere Obhut.
Auch darf man nicht vergessen, wie hoch sich schon alleine die normalen
Unterhaltskosten für Futter und Streu belaufen, wenn alle Pflegestellen das
ganze Jahr über voll belegt sind.
Daher möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz besonders bei den
Tierfreunden bedanken, die uns auch 2011 wieder tatkräftig unter die Arme
gegriffen, haben, sei es mit Geld- oder Sachspenden. Ohne diese Unterstützung
wäre unsere Tierschutz-Arbeit nicht möglich.
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Unser eindringlicher Appell an alle Tierfreunde:
Tierschutz fängt mit der Kastration freilebender Katzen an, nur dadurch
kann man sehr viel Katzen-Elend verhindern. Bitte lassen Sie niemals
unkastrierte Katzen oder Kater frei laufen, denn eine unkontrollierte Vermehrung
ist die Folge. Sprechen Sie Nachbarn darauf an und informieren sie.
In jedem Jahr nehmen Tierschützer viele, viele dieser „wild“ geborenen
Welpen auf, die in den meisten Fällen krank und schwach sind. Diese werden dann
tierärztlich versorgt, großgezogen und in ein neues Zuhause vermittelt.
Die Aufzucht dieser Welpen ist sehr zeitaufwendig und auch
kostenintensiv! Vor allen Dingen wäre dies auch gar nicht nötig, wenn
Katzenbesitzer mehr Verantwortungsbewusstsein hätten und ihr Tier kastrieren
würden, denn dann würden all diese armen, ungewollten Kätzchen erst gar nicht
geboren.
Es gibt im Tierschutz immer sehr viele erwachsene Katzen, die aus den
unterschiedlichsten Gründen auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind, denen
wird durch die alljährliche Welpen-Schwemme eine reelle Chance genommen, schnell
vermittelt zu werden.
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In Deutschland haben wir auch mittlerweile geschätzte 2.500.000
Straßenkatzen!
Tendenz steigeng - Tendenz schweigend?!
Wann erkennen die Ordnungsbehörden den Handlungsbedarf
in Deutschland an?

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Wann agieren die Städte, wie in Paderborn und stellen Anträge an den
Bundesrat, damit wir zeitnah ein Bundesgesetz bekommen???
Mittlerweile werden alleine in Deutschland fast 8 Millionen Katzen und über 5
Millionen Hunde als Haustiere gehalten, wobei sich die meisten Tierhalter sehr
liebevoll und gewissenhaft um Ihre Tiere kümmern.
Aber wie verhält es sich mit den Katzen?
Während das deutsche Tierschutzgesetz eine umfangreiche Hundeverordnung
beinhaltet und die Mindestanforderungen der Hundehaltung gesetzlich geregelt
sind, hat man die Katze leider vollständig vergessen. So hat sich in den letzten
Jahrzehnten wenig verändert, es gibt immer noch eine Vielzahl von Straßen- bzw.
Streunerkatzen.
Als Straßen- oder Streunerkatzen bezeichnet man ehemalige Hauskatzen und ihre
Nachkommen, die herrenlos und auf sich allein gestellt in Parkanlagen, auf
Friedhöfen, Firmengeländen etc. leben müssen. Katzen werden bereits zwischen
dem vierten bis zwölften Lebensmonat geschlechtsreif und eine Katze wirft im
Jahr bis zu dreimal Junge. Ein Wurf besteht im Durchschnitt aus vier
Jungtieren. So könnte in nur fünf Jahren ein einziges Katzenpärchen
theoretisch mehrere tausend Nachkommen haben, vorausgesetzt alle Jungtiere
überleben und zeugen ihrerseits wiederum Nachkommen.
So kämpfen namhafte Tierschutzorganisationen bereits seit Jahren für die
Einführung einer Katzenschutzverordnung. Über
40.000 Befürworter, mehr als 3.000 Tierheime und mehrere Millionen
Mitglieder der bundesweiten Interessengemeinschaft Pro
Katzenschutzverordnung befürworten eine gesetzliche Regelung.
Vorsorge ist dabei das Ziel. Katzenhalter sollen verpflichtet werden
Ihre freilaufenden und geschlechtsreifen Tiere kastrieren und kennzeichnen zu
lassen. Eine entsprechende Verordnung würde immenses Tierleid verhindern, die
überfüllten Tierheime entlasten und Millionen an Steuergeldern sparen.
Man argumentiert damit, dass keine „offiziell ermittelten“ statistischen
Zahlen über verwilderte, kranke und leidende Tiere vorliegen und sieht daher
auch keine Probleme und keinen Handlungsbedarf. Natürlich haben die
Verantwortlichen keine Probleme mit Streunerkatzen, denn diese haben in erster
Linie die Tiere sowie die Tierschutzorganisationen und Tierfreunde, die täglich
mit dem Katzenleid konfrontiert werden.
Tierschutzorganisationen die sich hier ehrenamtlich engagieren und helfen,
sind mit der nicht enden wollenden Katzenschwemme personell und finanziell
überfordert. Viele Tierheime sind überfüllt und haben einen Aufnahmestop verfügt
und die unentwegt von den Tierschützern durchgeführten Kastrationsaktionen sind
nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.
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Wir vermitteln unsere Katzen grundsätzlich nur mit Schutzvertrag und Schutzgebühr, alle Tiere sind kastriert, tätowiert, voll geimpft und entwurmt.
Nicht alle Katzen, die durch uns ein neues Zuhause suchen, sind auf unserer Seite vertreten. Bitte rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach der richtigen Katze für Ihren Haushalt.
Sie erreichen uns unter: 02066 - 106 10 oder 0203 - 93 59 867
falls Sie uns nicht erreichen, hinterlassen Sie bitte Namen & Tel.Nr. auf dem AB, Handy Nummern können wir leider aus finanziellen Gründen nur in äußersten Notfällen zurückrufen.
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